Was man in der Provence alles machen kann: 45 tolle Reisetipps (+Karte)

Wenn man an die Provence denkt, denkt man sofort an endlose Lavendelfelder und malerische Bergdörfer. Hol dir über 40 Reisetipps für die wunderschöne Region rund um Avignon, Marseille und Digne-les-Bains. Entdecke z.B. die hübschen Bergdörfer von Luberon, paddle durch den atemberaubenden Canyon Gorges du Verdon, erkunde die idyllische Landschaft der Camargue und verpasse auf keinen Fall die violett blühenden Lavendelfelder, wenn sie im Juni/Juli in voller Pracht stehen (Karte mit Reisetipps groß öffnen)

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Was kann man in der Provence machen?

– 45 Reisetipps aus 17 Reiseblogs –

Reisetipps + Unterkünfte + Touren auf einer Karte

Hol dir einen Überblick

  • Must See: Schlucht ‚Gorges du Verdon‘ mit seinem türkisblauen Wasser
  • Must Do: Lavendelfelder sehen & Lavendelduft genießen
  • Schönste Städte & Dörfer: Bergdörfer von Luberon, Aix-en-Provence, Avignon, Arles, Saint-Rémy-de-Provence
  • Ausflüge: Nationalpark Calanques, Côte Bleue, Camargue
  • Sportliche Aktivitäten: Wandern, Klettern, Canyoning, Kajak (Touren ansehen)
  • Besondere Tipps: Sandstrand in der Bucht Sormiou (Bucht im Naturschutzgebiet Calanques bei Marseille)
  • Beliebte Urlaubsorte: Aix-en-Provence, Avignon, L’Isle-sur-la-Sorgue (‚Venedig der Provence‘)
  • Beste Reisezeit: Generell Mai-Oktober. Wer die Lavendelfelder sehen möchte: Mitte Juni bis Mitte Juli. Eher voll & heiß ist es in der Hochsaison (Juli, August). Frühling und Herbst bieten sich gut an (Mai, September)
  • Besondere Unterkünfte: z.B. B&B in einem rustikalen Steinhaus zwischen Lavendelfeldern; ein Schloss mit Blick auf den See Serre-Ponçon und Blumengarten; ehemaliges Kloster mit idyllischem Garten mitten in der Altstadt von Marseille

45 Reisetipps für die Provence aus 17 Reiseblogs

  1. Streife durch endlose violette Lavendelfelder! Riesige Lavendelfelder, so wie man sie sich vorstellt, findet man rund um den Ort Valensole und auch den weniger besuchten Ort Sault. Eines der berühmtesten Lavendelfelder ist in Gordes vor der Abtei Notre-Dame de Sénanque (und dementsprechend gut besucht). Der Lavendel in der Provence blüht zwischen Mitte Juni und Mitte August. Im berühmten Valensole könnte man in diesem hübschen B&B mit Pool wohnen. Wer nicht auf eigene Faust unterwegs sein will: Es gibt auch Touren zu den Lavendelfeldern von Aix-en-Provence, Marseille oder Nizza aus.
Lavendelfeld vor der Abtei Sénanque
  1. Über den Lavendelfeldern schweben und das türkisblaue Wasser der Verdonschlucht von oben sehen? Das wäre z.B. bei einem Heißluftballon über der Provence möglich.
  1. Bewundere die malerischen Bergdörfer von Luberon! Entdecke z.B. Roussillon (bekannt für rötliche Ockerfelsen), Saignon (Aussichtspunkt Rocher de Bellevue) oder das bekannteste Dorf Gordes (thront auf einem Berg, beliebtes Fotomotiv, aber sehr touristisch & überlaufen). Dann wären da auch noch die Dörfchen Loumarin, Bonnieux, Lacoste oder Ménerbes. Die Landschaft des Luberongebirges mit den Weinhügeln, Olivenhainen, Lavendelfeldern und bezaubernden Dörfern – genau so stellt man sich die Provence vor. In der Hochsaison kann es deshalb aber leider sehr voll werden. Übernachten könnte man z.B. in einem B&B mit Ausblick am Rand des Dorfs Bonnieux. Wer länger bleiben möchte, könnte in diesem Boutique Hotel mit Pool bei Roussillon übernachten. Den schönen Landstrich kann man sich auf einer Kutschenfahrt ansehen und ab und zu Halt machen. Man kann sich die Dörfer und Märkte der Region auch auf einer Tour zeigen lassen.
Bergdorf Gordes
  1. Entdecke das ‚Venedig der Provence‚ mit seinen vielen Brücken in die Altstadt: L’Isle-sur-la-Sorgue. Von hier aus kann man auch gut die Bergdörfer des Luberon entdecken (z.B. Bed & Breakfast in der Altstadt)
  1. Man kann nahe des Bergdorfs Roussillon auf dem Wanderweg ‚Sentier des Ocres‘ wandern gehen und die bildschöne Landschaft aufsaugen. Auch einen Besuch wert sollen die rötlichen Felsen des ‚Provençal Colorado‘ sein, die an den Wilden Westen der USA erinnern. Wer eine Ockermine sehen will: Ockermine von Bruoux.
  1. Bewundere auch Orte, die vielleicht nicht in jedem Reiseführer stehen, dafür aber weniger touristisch und authentischer sind wie z.B. Viens, Cucuron, Saint Saturnin, Venasque oder Seillans.
  1. Flaniere durch die Gassen von Aix-en-Provence, genieße das südfranzösische Flair, entdecke den Bauernmarkt (vormittags auf dem Platz Place Richelme), die Kathedrale, den Place d’Albertas und spür das pulsierende Leben in der Universitätsstadt. Der Künstler Cézanne lebte einst in dieser Stadt und so kann man sein Elternhaus und sein Atelier besichtigen. Der Berg Montagne Sainte-Victoire hat es nicht nur einmal auf seine Leinwand geschafft (87x!) und kann auf einer Wanderung bestiegen werden. Auch Kletterer sind gerne auf dem Berg unterwegs (es gibt z.B. einen Kletterkurs, wer es mal ausprobieren möchte). In der Nähe der Altstadt von Aix-en-Provence könnte man hier übernachten.
  1. Verpasse nicht die beeindruckende Schlucht ‚Gorges du Verdon‘. Die Verdonschlucht ist einer der größten Canyons Europas und eine sehr beliebte Sehenswürdigkeit. Das Wasser hat eine fast magisch türkisblaue Farbe und man kann sogar zwischen den hohen Felsenwänden mit einem Kajak entlang paddeln (starten kann man z.B. vom Stausee Lac de St. Croix). Von der Brücke Pont du Galetas kann man die Boote beim Hineinfahren in die Schlucht beobachten. Es gibt auch eine Panoramastrasse mit Aussichtpunkten. Ein besonders schönes Bergdorf in der Nähe soll Moustier Sainte-Marie sein. Blick auf den Stausee und dazu noch einen Pool hat man in diesem idyllischen B&B nahe der Verdonschlucht.
Verdonschlucht
  • Wer möchte kann die Region des Gorges du Verdon auf einem der unzähligen Wanderwege zu Fuß zu entdecken (z.B. Sentier Blanc Martel). Man sollte sich vorher aber unbedingt über die Bedingungen in der Schlucht erkundigen und die Hinweisschilder beachten. Wer’s aufregender mag: Schon mal was von Aqua Wanderngehört?
  1. Lust auf Adrenalin? In der Schlucht von Verdon gibt’s auch Rafting Touren! Oder wie wäre es mit Springen, Klettern, Abseilen und Rutschen beim Canyoning? Und wenn das noch nicht genug ist: Es gibt dort den spektakulären Bungee Jump von der höchsten Brücke Europas (sehr beliebt)!
  1. Mach dich auf Entdeckungstour in der schönen Stadt Avignon. Die Altstadt wird von einer Stadtmauer umringt, sie ist die längste noch erhaltene Stadtmauer in Europa. Bewundere auch den beeindruckenden Papstpalast, den Platz ‚Place de l’Horloge‘ und die Brücke Pont Saint Bénézet (UNESCO Weltkulturerbe) über dem Fluss Rhone. Es gibt in Avignon aber nicht nur Geschichtliches zu entdecken, sondern auch viele coole Bars und Craft-Beer Lokale und eine Markthalle mit allerlei Köstlichkeiten. Ganz zentral in Avignon könnte man hier übernachten. (Kennst du das Kinderlied ‚Sur le pont d’Avignon‘?)
  1. Besuche die Burgruine von Les Baux-de-Provence. Das Dorf Les Baux-de-Provence soll eines der schönsten Frankreichs sein und liegt idyllisch in der wunderbaren Landschaft der Provence. Der Ausblick auf die umliegenden Olivenhaine und Weinreben soll beeindruckend sein. Aber: der Massentourismus hat diesen Ort wohl sehr verändert und ihm etwas den Zauber geraubt.
  1. Genieße den Duft der frischen Produkte auf einem Bauernmarkt, z.B. in Aix-en-Provence (vormittags auf dem Platz Place Richelme), Correns, Velleron oder Arles. In Aix-en-Provence findet man auch einen Blumenmarkt (Marché aux Fleur). Auch der riesige Freiluftmarkt in Sanary-sur-Mer soll sehenswert sein. In Isle-sur-Sorgue gibt es zwei Mal pro Jahr ein großes Antiquitätenfest (Foire Internationale Antiquités & Brocante) und wöchentlich einen Antiquitätenmarkt.
Bauernmarkt in Aix-en-Provence
  1. Besuche ein Weingut in der Region Côtes de Provence oder Côtes du Rhône und nimm an einer Weinverkostung teil (z.B. Tour zu Weinbergen & Dörfern von Avignon aus). Eine Weinverkostung gibt’s z.B. auf dem Weingut Château Perreal. Eine Tour zu zwei Weingütern gibt’s auch von Aix-en-Provence aus. Auf dem Weingut Château Font Alba kann man sogar übernachten. Und im Château Lacoste gibt’s Kunst zu bewundern. Die Provence ist berühmt für ihren Roséwein.
  1. Bestaune das Amphitheater in der Stadt Arles. In der Arena finden heute Konzerte und Theateraufführungen statt. Arles diente dem Künstler Van Gogh übrigens als Inspiration für seine Gemälde. Mitten im Zentrum und mit Dachterrasse wohnt man in diesem hübschen Bed & Breakfast. Von Arles könnte man einen Tagesausflug in die Camargue machen.
  1. Tauche ein in die magische Landschaft der Camargue, wo du neben Wildpferden auch Stiere und Flamingos entdecken kannst. Die Schwemmlandschaft ist großteils Naturschutzgebiet und es gibt dort Salzseen, Sümpfe und Weiden. Flamingos kann man z.B. im Vogelpark Parc ornithologique beobachten. In der Camargue findet man auch einen langen Naturstrand (Plage de l’Espiguette). Mitten im Naturpark liegt der Wallfahrtsort Saintes Maries de la Mer. Man kann die Camargue z.B. auf einer Wanderroute, mit dem Fahrrad, auf einem Ausritt oder auch auf einer Jeep-Safari entdecken.
  1. Statte der Metropole Marseille einen Besuch ab und schlendere dem alten Hafen entlang (Le Vieux Port), genieße den Blick über die Stadt von der Basilika Notre-Dame de la Garde, bewundere die Cathédrale Sainte-Marie-Majeure, entdecke das historische Viertel Le Panier und beobachte wie das Spiel Pétanque in der Altstadt gespielt wird. Es gibt in Marseille auch einen Triumphbogen und für die heißen Tage vier Stadtstrände. Wie wär’s in Marseille mit einem zentralen Hotel mit Dachterrassen-Blick auf den alten Hafen oder mit einem stylischen Design Hotel?
  1. Mach einen Ausflug in den Nationalpark Calanques und bewundere malerische Felsklippen und fjordähnlichen Buchten. Das strahlend türkisblaue Meer neben steilen Kalksteinfelsen lädt zum Baden ein z.B. Sandstrand in der Bucht Sormiou. Man kann auch den Wanderwegen folgen (hier ist eine geführte Wanderung), eine E-Mountainbike Tour machen oder auch klettern gehen. Von Mai bis September sind manche Freizeitaktivitäten aber nur eingeschränkt möglich, um das Naturschutzgebiet und auch die Besucher zu schützen (u.a. Waldbrandgefahr). Es gibt Bootstouren in die Calanques von Marseille oder Cassis aus.
Nationalpark Calanques bei Marseille
  1. Mach Halt im Städtchen Cassis, spaziere durch die charmanten Gassen und entdecke den Hafen. Von Cassis gibt es ebenfalls Touren in den Nationalpark Calanques. Wer die Region lieber von Cassis als Marseille aus erkundet, könnte ganz zentral in diesem Hotel ein paar Schritte entfernt vom Strand in Cassis übernachten.
  1. Lass die Seele an der Côte Bleue baumeln, finde malerische Buchten und genieße provenzalische Spezialitäten. Die Küste westlich von Marseille wurde schon von Malern wie Cezanne und Renoir als Inspiration genutzt. Entdecke kleine Dörfer wie Carro oder Niolon oder besuche das ehemalige Fischerdorf Sausset. Es gibt auch eine Zugstrecke entlang der Küste, die sehr schön sein soll.
  1. Entdecke die alpine Landschaft des Nationalpark Mercantour. Entlang der Wanderwege durch die Berge kann man Murmeltiere und mit etwas Glück auch Gämsen und Steinböcke beobachten. Aufregend klingt eine Nachtwanderung mit Stargazing, da man den Sternenhimmel im Nationalpark besonders klar sehen können soll. Natürlich kann man auch tagsüber eine Wanderung mit einem Guide machen.

Pack einen Reiseführer ein:
Ich würde den DuMont Reiseführer voller praktischer Tipps & besonderer Erlebnisse mitnehmen, man bekommt sofort Lust loszureisen! Dann wäre da noch das Taschenbuch von Lonely Planet oder auch kompakt und praktisch der Reiseführer von Marco Polo. Viele Bilder und Tipps gibt’s in diesem Bildatlas. Schon etwas älter aber interessant könnte die Sammlung von 50 Highlights der Provence sein.

  1. Es gibt einen Wanderweg entlang des Aquädukts ‚Pont du Gard‘, einem Relikt aus der Römerzeit, das zum UNESCO Weltkulturerbe gehört
  1. Besuche den bezaubernden Ort Saint-Rémy-de-Provence, der im landschaftlich schönen Naturpark Alpilles liegt. Spaziere durch die Gässchen, geh shoppen in Boutiquen und kleinen Läden und mach Pause in einem Café. Einige der berühmtesten Gemälde von Van Gogh entstanden in Saint-Rémy-de-Provence und man kann das Musée Estrine besuchen, um sich über den Künstler und seine Werke zu informieren. Man kann auch die römische Ausgrabungsstätte Glanum bewundern. In der Region des Sees Lac de Peiroou bei Saint-Rémy-de-Provence soll es sich gut wandern lassen (und auch picknicken).
Saint-Rémy-de-Provence
  1. Die schroffe und karge Schlucht ‚Les Gorges de la Nesque‘ soll sehenswert sein. Es gibt eine Panoramastrasse mit Aussichtpunkt.
  1. Wie wäre es mit einem Besuch des Sandstrands Sormiou im Nationalpark Calanques bei Marseille? Man kennt vor allem die Strände der Cote d’Azur rund um Cannes, Antibes und Nizza. Aber diesen besonderen kleinen Strand hast du vielleicht noch nicht auf dem Radar gehabt. Der Zugang wird allerdings beschränkt und es ist nicht so einfach hinzukommen (wer zu Fuß dorthin wandert, sollte sich gut vorbereiten).
  1. Verkoste die Spezialitäten der Provence wie z.B. Socca (herzhafter ‚Pfannkuchen‘ aus Kichererbsen), Fougasse (herzhaftes Fladenbrot), Tapenade (Olivenpaste), Ratatouille (Gemüseeintopf), Soupe au Pistou (kalte Suppe), Calisson (Mandelkekse), Pissaladière (Zwiebelkuchen). Nicht zu vergessen das Olivenöl und den Wein! Kosten könnte man auch Pastis und Trüffel. Wer möchte könnte einen Kochkurs machen und lernen, wie man Köstlichkeiten der Provence zubereitet.
  1. Ein besonderer Markt findet jährlich im August statt: Der schwimmende Markt von l’Isle sur la Sorgue. Es werden Waren werden in Booten auf dem Fluss Sorgue angeboten und zwar in mittelalterlichen Gewändern. Die Atmosphäre muss außergewöhnlich sein.
  1. Schlemme dich durch die französischen Köstlichkeiten in einer Patisserie! Probier Éclairs, verschiedene Tartes und Macarons. (Eclairs sind wirklich zum Niederknien gut). Besondere Spezialitäten der Provence sind weißer Nougat und Mandelkonfekt.
Französische Köstlichkeiten in einer Patisserie
  1. Wer Lust auf Kitesurfen, Windsurfen und Outdoor Abenteuer hat, könnte einen Ausflug zum Stausee Lac de Serre-Ponçon in den französischen Alpen machen. Man kann dort auch Baden und Boot fahren und verschiedene Wanderungen in die Berge unternehmen. Beeindruckend soll ein Gleitschirm-Flug über diesem Landstrich sein.
  1. Die Provence bietet sich auch für Radtouren an z.B. Naturpark Luberon oder Camargue. Es gibt auch aufregende Mountainbike Routen, z.B. Les Terres Noires de Digne oder Naturpark Verdon.
  1. Wer gerne klettert könnte sich z.B. den Klettersteig nahe Cavaillon ansehen. Kletterbegeisterte zieht es auch in die Dentelles de Montmirail.
  1. Kitesurfen soll man gut am langen Naturstrand Plage de l’Espiguette in der Camargue können
  1. Im Winter kann man in den französischen Alpen auch Schi fahren gehen! Schigebiete wären z.B. Montgenèvre, Vars, Pra Loup, oder Les Orres in der Nähe des Sees Serre-Ponçon (Hotel mit Wellness gleich dort).
  1. Die Wasserfälle und Schluchten ‚Les Cascades du Sautadet‘ sollen einen Ausflug wert sein
  1. Wirf einen Blick auf den mystischen Berg Mont Ventoux, den höchsten Berg der Provence. Schon von weitem ist er zu sehen, es ist dort meist sehr windig und man erlebt starke Temperaturunterschiede. Der Berg ist auch Teil der Tour de France. Man kann auch mit dem Auto hinauffahren oder eine Wanderung in der Region machen.
  1. Spüre den Hauch der Geschichte im UNESCO-Geopark der Haute Provence (z.B. in Sisteron oder Barles)
  1. Noch mehr Lavendel: in Sault gibt es einen Lavendellehrpfad und in Coustellet ein Lavendelmuseum. In Nyons kann man in der Destillerie Bleu Provence einen Parfumworkshop machen. Und in Sault gibt es außerdem einen Lavendel Wanderweg.
  1. Wer möchte ein Lavendelfest erleben? Das größte ist der Lavendelkorso in Digne-les-Bains und dann gibt’s noch Lavendelfeste z.B. in Barrême, Ferrassières oder auch Saint-André-de-Rosans
  1. Probier Produkte mit Lavendel wie z.B. Lavendelhonig oder Lavendelnougat. Die Chocolaterie La Frigoulette ist bekannt für ihre Lavendelschokolade. Lavendel steckt auch in der Gewürzmischung ‚Herbes de Provence‘. Es gibt nichts was es nicht gibt, dir werden bestimmt interessante Lavendelköstlichkeiten begegnen wie z.B. Lavendelkäse oder Lavendelpizza.
  1. Dir reicht ein Lavendelfeld nicht? Es gibt 6 verschiedene Lavendelrouten durch die Provence, denen man mit dem Auto oder Fahrrad folgen kann! Zum Beispiel von Forcalquier über die Hochebene von Valensole und die ehemalige Hauptstadt des Lavendels Digne-les-Bains bis nach Castellane, von Crest durch das Drôme Tal nach Rosans, von Montélimar nach Nyons oder vom Luberon Gebirge nach Apt oder Castellane nach Grasse.
  • Tipp zum Besuch der Lavendelfelder: Die beste Zeit Lavendelfelder zu sehen soll Mitte Juni bis Anfang Juli sein, es geht aber auch noch bis Mitte Juli. Danach werden immer mehr Felder abgeerntet. Da die Lavendelblüte so beliebt ist, kann es v.a. rund um Valensole ganz schön voll werden, worunter nicht nur der Charme des Ganzen leidet. Die Bauern sind wenig begeistert, wenn ihre Felder zertrampelt werden und Lavendel gepflückt wird. Verhalte dich also rücksichtsvoll und beachte die Hinweisschilder.
  1. Du willst wissen, wo man außerhalb Frankreichs noch Lavendelfelder sehen kann? Die kroatische Insel Hvar wird auch ‚Lavendelinsel‘ genannt. Auch in Istrien findet man Lavendelfelder. Und noch ein Lavendel Hot Spot: Italien! Vom Norden im Piemont über Ligurien und die Toskana bis in den Süden nach Kalabrien. Es gibt einen eigene Artikel darüber, wo du die Lavendelfelder in Italien finden kannst.
  1. Bewundere nicht nur Lavendelfelder! Es gibt auch wunderschöne Sonnenblumenfelder (Juli, z.B. in der Nähe von Orange und Manosque), Klatschmohn (ab Mai) oder Mimosen (Dezember bis März). Mandelieu-la-Napoule nennt sich selbst Mimosenhauptstadt.
  1. Lern ein paar Worte Französisch vor deiner Reise, denn manchmal geht die Kommunikation sonst nur mit Händen und Füßen, z.B. mit der App Duolingo.
  1. Mach einen Ausflug an die Cote d’Azur, an die Küste im Süden. Flaniere in Nizza auf der berühmten Promenade des Anglais, bestaune die Jachten in St. Tropez, sonne dich am Strand von Cannes und erlebe das luxuriöse Monaco. Ein ausführlicher Beitrag mit Tipps und Highlights für die Französische Riviera kommt bald!
  1. Noch ein Hinweis: Leider hat der Massentourismus den Zauber der Provence etwas getrübt. Manche Dörfer scheinen nur noch für Besucher zu existieren und diese erwarten dort überteuerte Preise. Stell dich auf viele Touristen und Autokolonnen ein, wenn du in der Hochsaison unterwegs bist. Ruhiger soll es in der Nebensaison zugehen, z.B. im Mai und September.
  1. Die Provence erleben: Versuch nicht nur Sehenswürdigkeiten abzuklappern, sondern lass dich treiben und von der Provence überraschen. Buche eine kleine Unterkunft in einem weniger bekannten Ort (z.B. in Riez, Bauduen oder in Puimoisson), lass dir Empfehlungen von deinen Gastgebern vor Ort geben, biege vom Trampelpfad ab, bleib stehen und beobachte nur, setz dich unterwegs spontan in ein Restaurant oder Café, steck das Handy ein und mach mal keine Fotos, setz dich mit einem Picknick an einen Ort deiner Wahl und lass die Landschaft auf dich wirken,…
  • Reisetipps für die Cote d’Azur, die berühmte Französische Riviera in Südfrankreich mit den mondänen Städten wie St. Tropez, Cannes und Nizza folgen übrigens noch in einem eigenen Beitrag!
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Disclaimer: Die Autorin übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Die Informationen und Reisetipps sollen lediglich als Inspiration dienen. Bitte informiere dich vor deiner Reise über lokale Gegebenheiten. Genutzte Bilder sind lizenzfrei und stammen von den Plattformen Unsplash und Pixabay.

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