Hol dir 43 geniale Tipps für die Amalfieküste! (+Karte)

Hier kommen über 40 Tipps für die Amalfiküste gesammelt aus ganzen 22 Reiseblogs!

Die malerische Amalfiküste mit ihrer zerklüfteten Küste, farbenfrohen Dörfern und kleinen Buchten ist eines der beliebtesten Reiseziele Italiens. Dieses bezaubernde Fleckchen Erde liegt südlich von Neapel, erstreckt sich von Positano nach Vietri und ist UNESCO Weltkulturerbe.

Erlebe z.B. die Schönheit von Positano, bewundere die Küste vom Boot aus (und beobachte mit etwas Glück sogar Delfine), entdecke Wasserfälle beim Wandern, flaniere durch imposante Parkanlagen historischer Villen, bade in der Bucht eines Fjords und mach einen Ausflug auf die traumhafte Insel Capri. Der Vulkan Vesuv und die archäologische Stätte Pompeji sind übrigens auch nicht weit! (Karte mit Reisetipps groß öffnen)

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Tipps für die Amalfiküste im Überblick

– 43 Tipps aus 22 Reiseblogs –

Reisetipps + Unterkünfte + Touren auf einer Karte

Die besten Tipps für die Amalfiküste

  • Must See: Positano, Furore Fjord, Villa Rufolo & Villa Cimbrone in Ravello
  • Must Do: Sonnenuntergang in Praiano genießen, Zitronenbäume bewundern (allerlei Zitronen-Köstlichkeiten probieren)
  • Beliebte Strände & Buchten: Spiaggia Grande von Positano, Strand Fornillo, kleine Bucht von Furore, Strand von Atrani, Strand von Maiori (langer Sandstrand)
  • Schönste Orte: Positano, Ravello, Amalfi, Praiano
  • Ausflüge: Metropole Neapel, Vulkan Vesuv, archäologische Stätte Pompeji, Insel Capri (Touren ansehen)
  • Sportliche Aktivitäten: Wandern (‚Pfad der Götter‘, Valle delle Ferriere), Kajak, Gleitschirmflug, Ziplining (Aktivitäten ansehen)
  • Besondere Tipps: Dörfchen Atrani, wenig bekannte Insel Procida
  • Beliebte Urlaubsorte: Amalfi, Maiori, Minori, Praiano, Ravello
  • Beste Reisezeit: Frühling (April & Mai) und Herbst (Oktober & November) da ist es weniger heiß & weniger voll; zum Baden bieten sich Juni & September an; Hochsaison ist Juli & August, da ist viel los und es ist heiß (und teuer)
  • Besondere Hotels: Alcione Residence (auf der eigenen Panoramaterrasse mit Blick auf Positano frühstücken), La Maurella (hübsches B&B mit Meerblick vom Balkon, beim Frühstück und vom Pool, in Praiano), Hotel Ravello View (mit Bergblick, Pool mit Aussicht und mit romantischer Terrasse in Ravello), La Soffitta Sul Mare (B&B abseits des Trubels mit Dachterrasse mit Meerblick in Raito)

Alle 43 Tipps für die Amalfiküste

  1. Bewundere den malerischen Ort Positano mit seinen farbenfrohen Häusern, die sich terrassenartig an die steile Felsküste schmiegen. Positano ist zurecht sehr beliebt. Spaziere durch die schmalen Gässchen, steige die steilen Treppen hinauf zu pittoresken Plätzen und tollen Ausblicken, verweile in entzückenden Cafés und shoppe in kleinen Boutiquen.

    Geh baden am Hauptstrand Spiaggia Grande vor der Postkartenmotiv-Kulisse des Orts oder am Strand Fornillo, einer ruhigeren Alternative. Der Sonnenuntergang soll wunderbar sein und wenn abends die vielen Lichter angehen, wird’s richtig romantisch. Positano kann im Sommer recht voll werden, ist teuer und wird durch die schönen Bilder von Influencern gehypt, ist aber definitv sehenswert.
Malerisches und berühmtes Örtchen Positano
  • Übernachtungstipps Positano: Wer möchte auf seiner eigenen Panoramaterrasse mit Blick auf Positano morgens hausgemachten Kuchen frühstücken? Oder wohne in einer zauberhaften Pension, wo man vom Bett aus den fantastischen Blick auf Positano genießen kann. Obendrauf gibt’s luftig hell gestaltete Zimmer mit Meerblick und farbenfrohe Fliesen.
  1. Tauche ein in das Bergdorf Ravello, das schon vielen Künstlern und Schriftstellern als Quelle der Inspiration diente. Es thront hoch oben auf den Hügeln und erwartet einen mit imposanten Villen und Aussichtspunkten. Spaziere durch die charmanten Gässchen und lass den Ort auf dich wirken.

    Streife durch die traumhaften Gärten bzw. Parkanlagen der historischen Villa Rufolo und Villa Cimbrone. Lass dich dort von den fantastischen Ausblicken auf die Küste beeindrucken (z.B. Terrasse der Unendlichkeit in der Villa Cimbrone). Diese Villen gehören zu den Highlights der Amalfiküste. Komm am besten schon vormittags, da soll noch kein so großer Andrang sein. Auch von Ravello aus lässt sich die Amalfiküste gut erkunden. Übernachten könnte man mit Bergblick, Pool mit Aussicht und mit romantischer Terrasse im Hotel Ravello View.
Ausblick Villa Rufolo (in Ravello)
  1. Lass dich vom kleinen Dorf Furore verzaubern, das am berühmten Furore Fjord liegt. Finde die Brücke über dem Furore Fjord und genieße den Ausblick auf dieses besondere Naturphänomen. Unter der Brücke in der Bucht strahlt Meer türkisblau. Man kann in dieser kleinen Bucht auch baden gehen. Es zieht viele Fotografen und Influencer hierher.

    Furore hat aber noch mehr zu bieten, es wird nämlich auch ‚bemaltes Dorf‘ genannt, weil sich einmal jährlich Künstler an den Hauswänden verewigen. Mitten im kleinen Furore könnte man in diesem Albergo mit tollem Ausblick wohnen (und schon morgens vor den anderen Besuchern am Fjord sein). Man kann auch eine Wanderung durch den Fjord von Furore machen. Auf dieser geführten Wanderung durch die Weinberge macht man auch Halt bei einem Bauernhof und kann Wein und lokale Produkte probieren.
Furore Fjord
  1. Bewundere die Ausblicke auf der spektakulären und berühmten Küstenstrasse ‚Amalfitana‘. Los geht der Roadtrip in Sorrent und endet in Vietri (ca. 40km, Strada Statale 163). Die Panoramastrasse führt auf schmalen kurvenreichen Straßen entlang von Viadukten und Schluchten und bietet unglaubliche Ausblicke auf die zerklüftete Küste, das glitzernde Meer und malerische Orte wie Positano, Praiano und Amalfi.

    Wer von Sorrent aus startet, hat das Meer auf seiner Straßenseite und kann die Aussicht genießen (zumindest der Beifahrer, denn die engen kurvigen Straßen sind abenteuerlich zu fahren). Wie wär’s stilecht in einem Fiat 500 Cabrio? Man kann auch den stündlich fahrenden öffentlichen SITA-Bus nehmen, wenn man seine Nerven schonen will. Hinter dem Bus herzufahren soll auch praktisch sein, da er die Route kennt.
  • Tipp: Die Fahrt auf der Amalfitana ist dir zu nervenaufreibend und zu stressig? Vom Boot aus lässt sich die Küste ebenfalls bewundern, aber wesentlich friedlicher. Wer möchte kann in Amalfi ein Boot mieten oder an den Stränden ein Kajak ausleihen.
  1. Schnapp dir Handtuch & Badetasche und ab geht’s an den Strand! Sonnen vor der Kulisse malerischer Örtchen und baden in kleinen Buchten ist angesagt.
    Beliebte Strände sind: Strand Spiaggia Grande vor der Kulisse von Positano, Strand Fornillo (auch bei Positano aber etwas ruhiger), die kleine Bucht von Furore, Bagni d’Arienzo, Atrani Beach, Maiori Beach (langer Sandstrand, selten!), Bucht von Conca dei Marini (nur über steilen Pfad erreichbar), Lido di Ravello, Marina di Praia, Baia di Ieranto (schwierig zu erreichen aber spektakulär), Kiesstrand Marina del Cantone.
Strand von Atrani
  1. Besuche das idyllische kleine Fischerdorf Praiano. Praiano ist wie eine ruhigere Version des nahen und berühmten Positano (und weniger touristisch). Die farbenfrohen Häuser stehen ebenfalls terrassenartig an den steilen Felswänden. Der Sonnenuntergang soll hier besonders schön sein. Übernachten bei Praiano könnte man in einem von Blumen überwucherten Hotel mit Meerblick oder günstiger in diesem familiengeführten Hotel wo man mit Blick aufs Meer Abendessen kann. Praiano ist ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen.
  1. Bewundere einen wunderschönen Sonnenuntergang an der romantischen Amalfiküste. Im kleinen Dorf Praiano soll er besonders schön sein. Im Hotel Tramonto d’Oro (wenn es schon ‚Goldener Sonnenuntergang‘ heißt) könnte man sich auf der großen Dachterrasse einen Aperol Spritz mit Blick auf den Sonnenuntergang gönnen.

✨💛✨ Etwas Besonderes: Wie wär’s mit einer romantischen Bootsfahrt bei Sonnenuntergang an der malerischen Amalfiküste mit Blick auf die pittoresken Örtchen, die sich an die zerklüftete Küste schmiegen?

  1. Bummle durch die charmante Altstadt von Amalfi und bewundere das Städtchen, das der Küste ihren Namen gab. Sophia Loren, Jacky Kennedy und viele andere Stars und Berühmtheiten schwärmten schon von der Schönheit dieses Küstenstreifens, der heute weltberühmt ist (dieses Airbnb ist in der Nähe von Sophia Lorens ehemaligem Anwesen).
    Besichtige den majestätischen Dom Sant’Andrea, spaziere der Hafenpromenade entlang oder geh ein bisschen shoppen auf der Einkaufsstrasse. Es gibt auch einen kleinen Strand. Es bietet sich an in Amalfi zu wohnen, um die Amalfiküste zu erkunden.
Hafen des Städtchens Amalfi
  1. Eine der schönsten Wanderrouten Italiens führt an der Amalfiküste entlang! Auf dem berühmten Wanderweg ‚Pfad der Götter‘ (Sentiero degli Dei, ca. 8km) von Agerola nach Positano gibt’s spektakuläre Aussichten. Unterwegs hat man einen tollen Blick auf die Bucht von Positano, auf die traumhafte Küstenlandschaft und mit etwas Glück sieht man sogar die Insel Capri. Wer möchte kann die Bergpfade mit einem erfahrenen Guide wandern.
  1. Entdecke Wasserfälle im Tal ‚Valle delle Ferriere‘. Man kann in diesem üppig grünen und idyllischen Naturschutzgebiet wandern gehen. Unterwegs hört man nicht nur das Plätschern von Wasserfällen, sondern kann auch alte Papiermühlen entdecken, wo früher handgeschöpftes Papier hergestellt wurde. Wer möchte kann sich einer geführten Wanderung anschließen.
  1. Eine schöne Wanderung führt an Zitronenhainen vorbei, für die die Region so bekannt ist. Man startet im malerischen Dorf Ravello und wandert weiter über die Orte Minori und Maiori (es gibt eine geführte Tour für diese Route). Das Stück zwischen Maiori und Minori heißt auch ‚Sentiero dei limoni‘ (Zitronenweg). Man kann von diesen beiden Orten aus auch nach Amalfi wandern.
Wandern entlang von Zitronenbäumen (‚Weg der Zitronen‘ von Ravello nach Maiori)
  1. Bestaune die handgemachte Keramik, für die das kleine Örtchen Vietri sul Mare bekannt ist. Man kann die schönen Fliesen auch an Häusern und Kirchen im Ort entdecken! (Vietri liegt am Ende der Küstenstrasse Amalfitana). Es gibt dort auch ein Keramikmuseum.
  1. Entdecke das mittelalterliche Dorf Scala, eines der ältesten Dörfer der Amalfiküste. Spaziere durch das beschauliche Bergdorf und tauche in das dörfliche Leben ein. Von hier aus könnte man eine Wanderung ins Mühlental (Valle dei Mulini) starten.
  1. Das kleine Dörfchen Atrani gilt noch als Geheimtipp. Spaziere durch die kleinen Gässchen, setz dich in eines der Cafés und sauge italienisches Dorfleben auf.
  1. Urlaubsfeeling gibt’s in Maiori, wo du auch den längsten Sandstrand der Amalfiküste findest! Flaniere der von Palmen gesäumten Strandpromenade entlang und iss ein Eis an diesem lebhaften Urlaubsort. Bestaune auch den Sarazenenturm im Ortsteil Erchie und genieße die vielen Zitronenbäume dort. Direkt am Meer und beim Strand liegt dieses Hotel. Auch der kleine Nachbarort Minori ist ein beliebter Badeort und hat einen kleinen Sandstrand.
  1. Man kann in Amalfi selbst ein Boot ausleihen und damit der Küste entlang fahren. Mit etwas Glück entdeckt man sogar Delfine!
  1. Entspanne am kleinen Strand von Conca dei Marini und wer möchte leiht sich ein Kajak aus und paddelt noch eine Bucht weiter. Es gibt auch eine Tour mit einem transparenten Kajak 🛶 der Küste entlang zu einem Naturschutzgebiet und zu Buchten zum Baden und Schnorcheln.
Kajak fahren an der Amalfiküste
  1. Wer hat Lust auf einen Schnorchelausflug mit einem kleinen Boot? Der Fahrtwind im Haar, schöne Ausblicke auf die Küste und zur Abkühlung ein Sprung ins Meer mit Taucherbrille und Schnorchel.
  1. Man kann die Amalfiküste auch mit einer Vespa oder einem Roller erkunden. Unterwegs kann man bei den Straßenständen kurz anhalten und sich ein ‚Granita al Limone‘ gönnen (Eis mit Zitrone). Aber Achtung, wie bereits beschrieben sind die Straßen kurvig, eng und in der Hochsaison voll und damit nicht ungefährlich zu befahren für ungeübte Rollerfahrer! Hier gibt’s eine Tour mit Oldtimer-Vespa zu den schönsten Orten der Amalfiküste.
  1. Spaziere durch die Weinberge und verkoste den Wein der Region in einem Weinkeller. Auf dem Ausflug etwas weiter im Landesinneren gibt’s sogar noch lokale Köstlichkeiten wie Käse, Wurst und Gemüse zur Weinverkostung dazu!
  1. Das Kulinarische kommt an der Amalfiküste nicht zu kurz! Wer möchte könnte lokale Spezialitäten in einem Bauernhaus verkosten oder bei einem Pasta-Workshop mitmachen!
  1. In Conca dei Marini gibt’s die Möglichkeit beim Ziplining durch die Lüfte zu sausen
  1. Auch Windsurfen kann man an der Amalfiküste, z.B. an der Küste bei Erchie
  1. Man kann eine Wanderung durch den Fjord von Furore unternehmen. Auf dieser geführten Wanderung durch die Weinberge macht man auch Halt bei einem Bauernhof und kann Wein und lokale Produkte probieren.
Wanderung Furore Fjord
  1. Bewundere die ‚Smaragdgrotte‘ Grotta dello Smeraldo in Conca dei Marini. Es ist eine Meeresgrotte mit Tropfsteinen und das Meer schimmert in Blau- und Grüntönen. Ganz besonders ist eine Krippe aus Keramikfiguren, die unter Wasser zu finden ist. Auf diesem Bootsausflug entlang der Amalfiküste macht man auch Halt an der Smaragdgrotte.
  1. Mach einen Ausflug auf die mondäne Insel Capri, die nahe der Amalfiküste liegt. In nur 1,5h ist man mit dem Schiff dort (von Amalfi oder Positano) und kann unterwegs den schönen Ausblick auf die sorrentinische Halbinsel genießen. Vor Ort kann man in Capri Stadt den Platz Piazzetta di Capri bewundern und sich in ein kleines Café setzen, am Marina Piccola Beach entspannen, auf dem Weg Sentiero dei Fortini Borbonici wandern, die Ruinen der Villa Jovis oder die Gärten des Augustus besichtigen oder auch eine Bootstour zu den Grotten ‚Grotta Bianca & Grotta Verde‘ machen.

➡️ Tipp: Wer möchte kann diese beliebte Bootstour zur Insel Capri machen. Unterwegs kann man schnorcheln gehen, durch die Altstadt von Capri Stadt spazieren und die Blaue Grotte bewundern. 🚤 🏝

  1. Im Golf von Neapel gibt es noch zwei weitere wirklich bezaubernde Inselchen: Ischia und Procida. Diese Inseln sind etwas weiter weg von der Amalfiküste als Capri, aber definitiv eine Überlegung wert. Ich habe Procida wie ein kleines Paradies auf Erden erlebt. Lies all meine Tipps für Procida, diese wenig bekannte Insel mit ihrem farbenfrohen Hafen und herzlichen Bewohnern!
Marina di Corricella auf der Insel Procida
  1. Entdecke das Städtchen Sorrent, das auf dem Weg an die Amalfiküste einen Besuch wert ist. Schlendere durch die Altstadt und an den idyllischen Hafen Marina Grande. Es gibt in Sorrent zwar keinen Strand, aber einen Platz zum Baden (Lido auf Pfählen) gibt’s doch!
    Sehenswert ist auch der Crapollo Fjord, der ca. 30min von Sorrent entfernt ist (kleine Bucht mit Kieselstrand). Auch nur 35min entfernt ist die kleine, abgelegene und einsame Bucht Cala di Mitigliano mit tollem Ausblick. Wer möchte kann bis zur Spitze der sorrentinischen Halbinsel fahren (Punta Campanella) und in dem Naturschutzgebiet eine Wanderung unternehmen.
  1. Auch Salerno ist einen Abstecher wert. Die Stadt liegt am anderen Ende der Amalfiküste. Hier lässt es sich gut durch die Altstadt spazieren, den Dom von Salerno und die Arechi-Burg besuchen. Und Eis essen. Schön soll auch der Besuch der Gärten ‚Giardino della Minerva‘ sein. Man kann dort im angeschlossenen Café entspannt einen Cappuccino schlürfen.
  1. Mach einen Ausflug zum Vulkan Vesuv, der majestätisch neben der Stadt Neapel thront. In ca 1,5h ist man von Positano mit dem Auto dort (oder in 40min von Neapel). Man kann einen Spaziergang hinauf auf den Gipfel des Vesuv unternehmen bis zum Kraterrand (ca. 1km). Tolle Ausblicke auf die Bucht von Neapel inklusive! Am besten startet man so früh wie möglich, wenn noch nicht so viel los ist und es noch kühler ist.
  1. Bewundere Pompeji, die berühmte Ausgrabungsstätte bei Neapel! Die antike römische Stadt Pompeji wurde 79 n.Chr. bei einem Ausbruch des Vulkans Vesuv verschüttet und erst im 18. Jahrhundert wiederentdeckt und ausgegraben. Heute kann man sich diese bedeutende archäologische Stätte anschauen gehen und sich beim Durchspazieren vorstellen, wie die Menschen in dieser Stadt damals gelebt haben

    Pompeji ist sehr weitläufig und man braucht schon einige Zeit, um die sehenswerten Ruinen (Marktplatz, Theater, Strassen, Säulen, Häuser, Statuen, Mosaike…) und auch die erhaltenen Mumien zu besichtigen.
    Nach dem Kolosseum in Rom ist Pompeji wohl die meistbesuchte Attraktion Italiens. Hol dir schon vorab ein Ticket online, dann musst du nicht anstehen.

    Etwas Besonderes ist die Besichtigung von Pompeji mit einem Archäologen (die Tour ist sehr beliebt). Am schönsten soll das Licht vor Sonnenuntergang sein (dann ist es außerdem kühler).
    Ticket für Pompeji kaufen (ohne Anstehen)
Ausgrabungsstätte Pompeji
  1. Es gibt noch eine weitere antike römische Stadt, die vom Vulkan Vesuv verschüttet wurde und heute besichtigt werden kann: Herculaneum. Weniger bekannt als Pompeji aber auch sehenswert. Hier gibt’s eine kombinierte Tour zum Vesuv & zur Ausgrabungsstätte Herculaneum.
  1. Lass dich von der chaotisch-bunten-faszinierenden Metropole Neapel beeindrucken! Spaziere durch die verwinkelten Gässchen (z.B. Altstadt ist UNESCO Weltkulturerbe, Strasse Spaccanapoli) und entdecke quer über die Gasse gespannte Wäscheleinen, winzige Geschäfte, Essen an allen Ecken, grandiose Plätze und Bauwerke (Piazza Plebiscito und Galleria Umberto I), eine Burg am Hafen (Castel dell’Ovo), viele Kirchen und eine imposante Kathedrale (Duomo di Napoli), Altare auf der Strasse, Street Art, eine Gasse nur für Krippen, Einkaufsstrassen (Via Toledo, Via Chiaia), hippe Cafés & Bars und Blick auf den neben der Stadt thronenden Vulkan Vesuv.
    Koste eine echt neapolitanische Pizza Margherita und Achtung vor den vielen Rollerfahrern! Man kann mit der Fähre einen Tagesauflug von Positano aus machen (oder ca. 1,5h mit dem Auto hinfahren)
Gasse in Neapel
  1. Genieße die Zitronen der Amalfiküste (genannt ‚Sfusato‘) in den unterschiedlichsten Varianten, z.B. als Zitronenlikör Limoncello, Granita al Limone, Zitronenlimonade, Zitroneneis, Zitronenkekse, Zitronensorbet, Zitronenöl, Zitronenrisotto, Zitronenschokolade, Zitronenbonbons … – es gibt sogar Zitronenpizza! Nicht essbar aber auch interessant: Zitronenseife und Porzellan mit Zitronenmotiven.
  1. Probiere die Spezialitäten der Region wie z.B. Ndunderi (eine spezielle Art Pasta), Sfogliatella (Blätterteiggebäck gefüllt mit Ricotta und Orangenblütenaroma), Sfogliatella Santa Rosa (Süßspeise, soll im Örtchen Conca dei Marini erfunden worden sein), Babà (Rumkuchen), Melanzane alla cioccolata (Auberginen mit Schokolade), Polpette (Fleischbällchen), Broccoli e Salsiccia (Bratwurst mit Brokkoli und Fenchel), Gnocchi Sorrentina, Provola/Provolone (Käse). Und natürlich allerlei verfeinert mit oder basierend auf Zitronen wie den berühmten Zitronenlikör Limoncello.
    Entdecke im Hinterland der sorrentinischen Halbinsel feine Slow-Food-Restaurants.
  1. Wie reist man am besten zur Amalfiküste? Am einfachsten ist es mit dem Flugzeug nach Neapel zu fliegen und am Flughafen Neapel ein Mietauto zu nehmen. Von Neapel ist man in einer Stunde in Sorrent. Von Sorrent nach Vietri führt die berühmte Panoramastrasse ‚Amalfitana‘ der Küste entlang vorbei an berühmten Orten wie Positano und Amalfi. Wer von dieser Seite her kommt, hat das Meer auf seiner Straßenseite und kann traumhafte Ausblicke genießen (zumindest der Beifahrer, denn die Amalfitana ist abenteuerlich, da sie sehr kurvig und eng ist!)
  1. Wer nicht an den Touristenmagnet-Orten wie Amalfi, Positano oder Ravello übernachten möchte, könnte einen kleinen Ort wie Atrani, Vietri, Praiano oder Cetara wählen. Dort ist es weniger touristisch, weniger voll und oft auch günstiger.
  1. An Felswände gebaute Örtchen = viele Treppen. Nicht nur in Positano erwarten dich viele viele Treppen. Man muss schon gut zu Fuß sein und sollte die große Mittagshitze meiden.
  1. Möglichst früh aufstehen zahlt sich vor allem in der Hochsaison aus (v.a. Juli & August), dann hat man die schönen Orte noch fast für sich alleine. Und kann bei sanfter Morgensonne erleben, wie dieser malerische Landstrich langsam zum Leben erwacht.

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    1. Hinweis zum Wetter an der Amalfiküste: Schon im Frühling, also April und Mai, ist es schön warm. In den Sommermonaten, vor allem im Juli und August, wird es richtig heiß. Da sind Besichtigungen eher in der Früh oder am Abend empfehlenswert und dazwischen kann an den Stränden entspannen. Im Herbst, also im späteren September und auch Oktober, ist es schön sonnig und man kann super Ausflüge an der malerischen Küste machen.
    1. Parken in Italien (Bedeutung der Parklinien): Weiße Linie bedeutet (meistens) kostenlos parken. Blaue Linie bedeutet kostenpflichtig und Ticket holen. Und gelbe bzw. gelb-schwarze Linie bedeutet Parkverbot. In den kleinen Orten an der Amalfiküste ist parken nicht so einfach aufgrund von Platzmangel. Es gibt auch außerhalb der Orte (kostenpflichtige) Parkplätze. Wenn man ein Mietauto mietet: je kleiner desto besser, dann passt man durch die engen Strassen und in die kleinsten Parkplätze.
    1. Amalfiküste ohne Auto: Zum Erkunden der Amalfiküste braucht man nicht unbedingt ein eigenes Mietauto. Die Orte haben untereinander gute Busverbindungen. Vom Flughafen gibt es auch Busverbindungen über Sorrent an die Küste (manche Hotels bieten sogar einen Abholservice). Und die engen kurvigen Strassen sind abenteuerlich zu fahren und im Hochsommer sehr voll – auch nicht jedermanns Sache. Für Ausflüge (von Sorrent) nach Neapel, zum Vesuv oder nach Pompeji gibt’s Züge (auch von Salerno aus). Und auf die Insel kommt man mit der Fähre.
    1. Etwas Besonderes ist das Lichterfest ‚Luci d’Artista‘ in Salerno in der Weihnachtszeit. Das ganze Städtchen ist voller Lichtinstallationen wie z.B. eine begehbare leuchtende Christbaumkugel, ein Park voller leuchtender Tiere, Bäume in unzählige Lichtlein gehüllt, ganze Plätze erhalten thematische Lichtkunstwerke und all die kleinen Gässchen und Straßen sind voller Weihnachtsbeleuchtung. Wirklich ein außergewöhnliches Erlebnis.
    1. Reise weiter: Von der Amalfiküste ist es nicht mehr weit bis nach Apulien, in den unglaublich schönen Stiefelabsatz Italiens (ich bin mit dem Zug von Salerno nach Bari gefahren). Entdecke die weiße Stadt Ostuni, das Florenz des Südens Lecce, die berühmte Bucht von Polignano a Mare, bade an Traumstränden, schlendere durch das hübsche Dorf Alberobello, koste die Öhrchenpasta Orecchiette und übernachte in einer Masseria. Noch mehr Tipps gibt’s im Beitrag zu Apulien!
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    In Italien gibt’s so viele malerische verträumte wunderschöne Orte! Warst du schon mal am Gardasee? Oder ganz im Süden im Stiefelabsatz in Apulien? Auch Sizilien bietet so einiges zu entdecken und von den Stränden Sardiniens brauche ich ja erst gar nicht anzufangen! (;

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    Disclaimer: Die Autorin übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Die Informationen und Reisetipps sollen lediglich als Inspiration dienen. Bitte informiere dich vor deiner Reise über lokale Gegebenheiten. Genutzte Bilder sind lizenzfrei und stammen von den Plattformen Unsplash und Pixabay.

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